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Letzte Aktualisierung 03.06.2017

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Lehrgeschichten

Geschichten gehören zu den einprägsamsten Erfahrungen. Sie können uns vieles lehren und durch ihre Aufbereitung bleiben sie uns lange im Gedächtnis.

Im folgenden finden Sie Geschichten, die mir so über den Weg gelaufen sind und mir oft eine wichtige Stütze in meinem eigenen Leben waren und mir entscheidende Erkenntnisse verschafften.

Diese Geschichten sind zeitlos. Nicht selten erschließt sich einem der wahre Inhalt erst nach Jahren.

Also: kommen Sie oft zurück, lesen Sie die Geschichten immer wieder einmal und lassen Sie sich davon inspirieren.

Empfehlen Sie sie weiter. Kopieren Sie den folgenden link und versenden Sie ihn.

                            www.naturheilpraxis-frenzel.de/lehrgeschichten.html

Kennen auch Sie eine interessante Geschichte? Schicken Sie sie mir am besten gleich jetzt unter:

info(at)naturheilpraxis-frenzel.de

Gerne nehme ich sie in meine Sammlung auf. So können viele Menschen davon profitieren.

Ich danke Ihnen für Ihre Mithilfe!


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Charlie Chaplin über die Liebe

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und dass alles, was geschieht, richtig ist – von da an konnte ich ruhig sein.
Heute weiß ich:
Das nennt man VERTRAUEN.
Als ich mich selbst zu lieben begann,
konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben.
Heute weiß ich
:Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Einladung zum Wachsen war.
Heute weiß ich:
Das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben, und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Freude und Glück bringt, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem eigenen Rhythmus.
Heute weiß ich:
Das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von Allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „Gesunden Egoismus“,
aber heute weiß ich:
Das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt.
Heute habe ich erkannt:
Das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann,
habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag,
und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann,
da erkannte ich, dass mich mein Denken behindern und krank machen kann. Als ich mich jedoch mit meinem Herzen verband, bekam der Verstand einen wertvollen Verbündeten.
Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Wir brauchen uns nicht weiter vor Auseinandersetzungen, Konflikten und Problemen mit uns selbst und anderen fürchten, denn sogar Sterne knallen manchmal aufeinander und es entstehen neue Welten.
Heute weiß ich:
DAS IST DAS LEBEN!

Charlie Chaplin an seinem 70. Geburtstag am 16. April 1959


Hingabe

Die Jungen gingen zum Weisen des Dorfes und fragten ihn, was Hingabe bedeutet.

Entgegen seiner sonstigen, so bedächtigen Art antwortete er dieses Mal sehr deutlich, ja fast impulsiv.

"Mach einfach die Augen auf, schau, staune, zeige Interesse. Die Natur macht es Dir vor.

Hingabe bedeutet: Einverstanden sein.

Meist sind wir nur bereit uns hinzugeben, solange die Dinge so laufen, wie wir sie gerne hätten. Wo ist da das Einverstanden sein mit dem was ist?

Gegenüber den Pflanzen, die da wachsen müssen, wo der Same zufällig hinfällt, haben wir als Menschen die freie Wahl unser Lebensumfeld selbst zu schöpfen. Seien wir dankbar dafür.

Unsere Lebenssituation spiegelt genau das, was wir erzeugt haben. Sind wir damit nicht einverstanden, so lehnen wir unsere eigene Schöpfung ab.

Widerstand erhält die Dinge.

Nehmen wir an was ist, erst dann wird Veränderung überhaupt erst möglich.

Hingabe hat auch mit Vertrauen zu tun, Vertrauen darauf, dass sich vieles ändern wird, sobald wir uns der aktuellen Situation hingeben. Und denkt immer daran, dass Ihr sie selbst erschaffen habt - auch, wenn es Euch nicht bewusst sein mag.

Im tiefsten Grunde unseres Herzens haben wir alle ziemliche  Angst vor Veränderung, weil uns das Vertrauen fehlt.


Wenn wir lernen, die Dinge so anzunehmen, wie sie sind, werden wir feststellen, dass sie sich immer wieder zum besten verändern. Das erzeugt zunehmendes Vertrauen.

Dann schwieg er.

 

 

                                   (frei nach   Lena Lieblich)
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Der Schattenspringer

Ein junger Mann wollte gutes tun und ein guter Mensch sein. Oft jedoch gelang es ihm nicht.

Seine Bequemlichkeit siegte und anstatt gutes zu tun, verschanzte er sich hinter Trägheit und Ausreden.

Jeden Abend, wenn er ins Bett ging, sah er sich in einem Traum.
Dort stand er in einer wunderschönen, sonnendurchfluteten Landschaft. Die Sonne hoch am Himmel und vor seinen Füßen ein klarer, dunkler, scharf umrissender Schatten.

Der Schatten war das Symbol für seine Schwächen, seine Trägheit und Bequemlichkeit.
In seinem Traum versuchte er immer wieder über seinen Schatten zu springen.

Er wollte so gerne seine Schwächen überwinden. Jede Nacht arbeitete er in seinem Traum daran.

Er erfand neue Sprungtechniken, machte immer höhere und weitere Sprünge. Doch es wollte ihm nie gelingen, seinen Schatten hinter sich zu lassen.

Viele Jahre ging das so.

Eines Nachts sah er sich auf einer Wanderschaft mit dem heiligen Franz. Der wirkte ständig ausgeglichen und fröhlich und unser Schattenspringer fragte ihn nach seinem Geheimnis.

"Wie schaffst Du es nur, ständig so ausgeglichen und fröhlich zu sein?
Wenn ich auf meine Fehler schaue und versuche darüber hinweg zu kommen, so drückt mich das zu Boden und macht mich unglücklich. Ich schaffe es nicht wirklich."

Der heilige Franz lachte und antwortete ihm: "Auch ich habe noch viele Fehler, auch, wenn Du sie nicht siehst. Die einzige Lösung, die es gibt, lautet: Schau auf Gott, nicht auf Deine Fehler, sieh Deine Stärken, nicht Deine Schwächen. Mit dem, womit Du dich beschäftigst, zu dem wirst Du."

Langsam dämmerte die Erkenntnis in unserem Schattenspringer. In der folgenden Nacht sah er sich in seinem Traum, wie er sich von seinem Schatten ab- und der Sonne zuwendete.

Er spürte die angenehme Wärme und das Licht, dass ihn nun durchflutete und das er all` die Jahre lang nicht wahrgenommen hatte.

Er hatte seinen Schatten übersprungen. Und von diesem Tage an war auch er ein glücklicher und ausgeglichener Mensch.


Was nicht bedeutet, dass er keine Schwächen mehr hatte. Die waren ihm wohl bewusst, er steckte lediglich keine Energie mehr hinein.

(Frei nach Lena Lieblich)

 

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Der Mann und der Hubschrauber

Oder: Warum beten alleine nicht hilft.

 

Einst wurde ein Dorf von einer mächtigen Flut überschwemmt. In einem Haus lebte ein alter Mann, der sehr gottesfürchtig war. Die Menschen verließen das Dorf, da die Flut immer höher stieg und sie mahnten ihn, mitzukommen.

Der Mann aber meinte nur: „Ich glaube an den Herrn – er wird mich erretten.“   Die Flut stieg und stieg.  Schließlich musste der Mann in das obere Stockwerk ausweichen. Als er am oberen Fenster stand und die Flut auch diese Etage zu überspülen drohte, kam ein Boot vorbei. Die Leute darin forderten ihn auf, in das Boot zu steigen.

Doch er antwortete wieder: „Ich vertraue auf Gott – er wird mich erretten.“ Die Flut stieg weiter und er musste sich schließlich auf das Dach retten. Das ganze Dorf war bereits völlig überschwemmt und keiner der Anwohner mehr dort. Er war der einzige, der dort auf dem Dach sitzend auf den Arm Gottes wartete, dass der ihn erretten würde.

Da kam ein Hubschrauber vorbei. Die Besatzung ließ eine Leiter herunter und per Megaphon forderte man ihn auf, auf die Leiter zu klettern. Doch wieder rief er den Rettern zu: „Fliegt nur wieder davon. Der Herr wird mich erretten!“

Der Hubschrauber flog mit einer Kopf schüttelnden Besatzung davon. Das Wasser stieg nun noch weiter und überflutete auch das Dach des Hauses. Der Mann ertrank.

Kurz darauf fand er sich im Himmel Gott gegenüber wieder, der dort Kopf schüttelnd auf einem goldenen Thron saß.
Unser Mann war erzürnt: „Gott, ich bin sehr enttäuscht. Ein Leben lang war ich Dein treuer Diener. Ich habe mich immer an alle Deine Gebote gehalten. Täglich habe ich zu Dir gebetet. Und nun, da ich wirklich Deine Hilfe gebraucht hätte, warst Du nicht da. Warum hast Du mich nicht vor der kalten Flut errettet?“

Gott sah ihn milde an und antwortete: „Lieber Mann, dreimal habe ich Dir Hilfe gesandt. Erinnerst Du dich nicht? Zunächst schickte ich Dir Menschen, die Dich warnten. Du solltest das Dorf verlassen. Du gehörtest zu den ersten, die davon erfuhren. Doch Du hast nicht auf sie gehört. Als nächstes schickte ich Dir ein Boot. Da war noch ein Platz frei. Extra für Dich reserviert. Doch Du hast den Platz abgewiesen. Und zuletzt schickte ich Dir sogar noch einen Hubschrauber. Selbst diese Hilfe hast Du in den Wind geschlagen...!“

Verstehen Sie den Sinn?

Der Mann hat um Hilfe gebeten. Die Hilfe ist gekommen. Und nun ist es die Aufgabe des Mannes, sie auch anzunehmen.

Das bedeutet nichts anderes, als dass Sie bemerken werden, dass irgendwann sich etwas in Ihrem Umfeld verändert. Gelegenheiten werden sich auftun. Dinge werden Ihnen ins Auge fallen. Menschen werden mit Ihnen sprechen. Nehmen Sie einfach alles als mögliche Gelegenheit wahr.
Visualisieren Sie täglich weiter und Sie werden immer sicherer feststellen, wann es sich um eine echte Gelegenheit handelt, die Sie wahrnehmen sollten.

Wenn Sie täglich Ihr Ziel visualisieren, dann werden Gelegenheiten auf Sie zukommen, die für Sie maßgeschneidert sind. Gelegenheiten, denen sie leicht nachkommen können und die Ihnen sogar Spaß machen werden.

Versuchen Sie nichts zu unternehmen, was Ihnen gegen den Strich geht, nur weil irgendwer gesagt hat, dass es schlau wäre, das zu tun.

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Sind Sie auch so ehrlich?

Wenn wir zuweilen die Geduld verlieren, unsere Meinung einfach auf den Tisch werfen und dabei bemerken, dass der andere zusammen zuckt, berufen wir uns mit Vorliebe darauf, dass wir halt ehrlich sind.

Und dann, wenn es heraus ist, sind wir zufrieden; denn wir sind ja nichts anderes als ehrlich gewesen, das ist ja die Hauptsache, und im Weiteren überlassen wir es dem anderen, was er mit der Ohrfeige anfängt, die ihm unsere Tugend versetzt.

Was ist damit getan?

Wenn ich einem Nachbar sage, dass ich ihn für einen Hornochsenhalte - vielleicht braucht es Mut dazu, aber noch lange keine Liebe...

Der Weise, der wirklich Höfliche, ist stets ein Liebender...

Man begnügt sich nicht damit, dass man dem anderen einfach seine Meinung sagt; man bemüht sich zugleich um ein Maß, damit sie den anderen nicht umwirft, sondern ihm hilft; wohl hält man ihm die Wahrheit hin, aber so, dass er hineinschlüpfen kann.
(Max Frisch)

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Leben - im Hier und Jetzt

Mein Freund öffnete die Kommodenschublade seiner Ehefrau und holte ein in wertvolles Papier verpacktes kleines Päckchen hervor.

In diesem Päckchen befindet sich Unterwäsche. Nachdenklich öffnete er das Päckchen und betrachtete den feinen Stoff der Seidenspitze.  Er erinnerte sich daran, wie er ihr es kaufte, als sie gemeinsam zum ersten mal in New York waren. Das war jetzt 8 oder 9 Jahre her.

"Sie trug es nie. Sie wollte es für eine ganz besondere Gelegenheit aufbewahren. Und jetzt, denke ich, ist der richtige Moment gekommen."

Er näherte sich behutsam dem Bett und legte die Bettwäsche sorgsam zu den anderen Sachen, die vom Bestattungsinstitut mitgenommen wurden. Seine Frau war gestern gestorben.

Als er sich zu mir umdrehte, meinte er: "Bewahr nichts für einen besonderen Anlass auf; Jeder Tag, den Du lebst, jede Stunde ist ein besonderer Anlass."

Oft muss ich an diese Worte denken. Sie haben mein Leben verändert.

Heute lese ich viel mehr, als früher. Ich putze weniger und setze mich öfter auf meine Terasse, genieße den Himmel und meinen Garten - ohne auf das Unkraut zu achten.

Aber ich genieße auch bewußt die Dinge, die getan werden "müssen" - betrachte sie nicht mehr als lästige Pflicht. Ich habe gelernt, mich an den einfachen Dingen des Lebens zu freuen.

Ich verbringe mehr Zeit mit meiner Familie und mit meinen Freunden und weniger Zeit bei der Arbeit. Ich habe das Leben einfach mehr schätzen gelernt.

Ich bewahre nichts mehr für einen besonderen Anlass auf. Ich benutze meine besten Gläser, wann immer mir danach ist. Und wenn ich Lust darauf habe, dann ziehe ich meine beste Jacke an - einfach nur, um Einkaufen zu gehen.

Meine Lieblingsdüfte trage ich dann, wenn mir danach verlangt. Ich warte nicht auf irgend einen wichtigen Anlass, Festtage oder den besonderen Ball.

Die Worte "Eines Tages.." sind aus meinem Vokabular verbannt.

Das Leben findet Hier und Jetzt statt. Nicht in irgendeiner nebulösen Zukunft.

Ich frage mich manchmal, was die Frau gemacht hätte, wenn sie gewußt hätte, das sie einen Tag später stirbt.

Vielleicht hätte Sie ihre Freunde oder ihre Familie angerufen. Vielleicht sich mit einigen Menschen noch versöhnt oder sich entschuldigt.

Vielleicht wäre sie einfach auch nur chinesisch essen gegangen - weil es ihre Lieblingsküche ist.

Was würde mich stören, wenn ich wüsste, dass meine Tage gezählt sind? Es würde mich sehr stören, gewisse Freunde nicht mehr gesehen zu haben oder nicht die Briefe geschrieben zu haben, die ich schon so lange im Kopf hatte.

Es wäre schlimm für mich, den Menschen meiner Umgebung nicht oft genug gesagt zu haben, dass ich sie liebe.

Jetzt achte ich darauf. Jeder Tag ist etwas besonderes. Jeder Mensch ist etwas besonderes und jede Blume, die am Wegesrand erblüht.

Und vorallem denke daran: DU bist etwas ganz besonderes. Sag es Dir - täglich
(Autor unbekannt)

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Was ist Liebe

Es ist Unsinn - sagt die Vernunft.

Es ist, was es ist, sagt die Liebe.

Es ist Unglück - sagt die Berechnung.

Es ist nichts als Schmerz,

sagt die Angst.

Es ist aussichtslos,

sagt die Einsicht.

Es ist, was es ist, sagt die Liebe.

Es ist lächerlich,

sagt der Stolz.

Es ist leichtsinnig,

sagt die Vorsicht:

Es ist unmöglich,

sagt die Erfahrung.

Es ist, was es ist, sagt die Liebe.

(Erich Fried)

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Heute schon Liebe gemacht?

Kennst du das? Du stehst auf und weißt: Heute ist nicht Dein Tag. Was Du auch tust, nichts gelingt und Du stehst einfach neben Dir.

Neulich hatte ich einen solchen Tag. Ich fühlte mich völlig von Dunkelheit umgeben. Sorgen und Ängste kamen hinzu und hüllten mich in eine dichte Wolke ein. Was ich auch tat, nichts schien zu helfen.

Obwohl ich nicht sehr gläubig bin erinnerte ich mich an die Engel und bat um Hilfe - die natürlich nicht kam. Wie auch? Wenn man nicht wirklich dran glaubt!?

Selbst liebevolle Anrufe von Freunden konnten nichts positives erreichen. Das Tal schien ohne Grund.

Im Laufe des Tages raffte ich mich dann zu einem Spaziergang auf. Während dessen kam ich auf die Idee, die Engel noch einmal zu bitten. "Umhüllt mich mit Licht und lasst mich die Liebe spüren."

Ja - und auf einmal war sie da. Es war, wie ein Schleier, der sich von den Augen lüftete. Von wegen die Engel kommen nicht, wenn man sie ruft. Schon dreimal hatten sie sich heute gezeigt. Ich hatte sie nur nicht gesehen.

Da war die Karte ohne Absender im Briefkasten:

"Ich bin stolz, Dein Freund sein zu dürfen. Ich glaube an Dich!"

Dann der Anruf einer lieben Freundin:

"Hallo, wie geht es Dir? Ich hatte das Bedürfnis, mit Dir zu sprechen."

Und dann noch die SMS vom Oberengel mit dem Vorschlag:

"Kauf Dir eine Rose. Nur allein für Dich. Und jedesmal, wenn Du sie betrachtest, dann genieße ihre Form, ihre Einzigartigkeit und denke daran, dass Du es nur für Dich tust."

Dreimal schon hatten die Engel an meine Tür geklopft, doch ich hatte meinen Blick versperrt.

Da ging mein Herz auf und ich konnte mich selbst liebevoll umarmen. Mit all` meinen Sorgen, Ängsten und allen Fehlern und ich fühlte einen tiefen Frieden in mir.

Ich weiß jetzt, dass Engel ganz real sind, sie umgeben uns ständig - auch wenn sie nicht immer auf Flügeln eingeschwebt kommen.

Und ich habe gelernt, dass ihre wichtigste Botschaft an uns ist, uns selbst zu lieben. Uns jeden Tag wieder neu in den Arm zu nehmen. Und uns öfter mal selbst eine Rose zu kaufen.

Danke Ihr Engel in meinem Leben.

Ich habe mir heute zwei Rosen gekauft. Erst eine für MICH und außerdem noch eine für meinen Engel.

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Glaubst Du schon?

Gibt es ein Leben nach der Geburt?

Im Bauch einer schwangeren Frau waren einmal eineiige Zwillinge. Obwohl sie einander vollkommen glichen, war ihre Einstellung sehr unterschiedlich: Der eine war eher skeptisch eingestellt, der andere gläubig. Oder vielleicht eher realistisch? Hört hin, was sie so diskutieren:

Der kleine Skeptiker fragt:
Glaubst Du immer noch an ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige:
Ja, klar, das gibt es. Unser Leben hier ist nur dazu gedacht, dass wir wachsen und uns auf das Leben nach der Geburt vorbereiten, damit wir dann stark genug sind für das, was und erwartet.

Der kleine Skeptiker:
Blödsinn, das gibt's doch nicht. Wie soll denn das überhaupt aussehen ein Leben nach der Geburt?

Der kleine Gläubige:
Das weiß ich auch nicht so genau. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen.

Der kleine Skeptiker:
So ein Quatsch! Herumlaufen, das geht doch gar nicht. Und mit dem Mund essen, so eine komische Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Außerdem geht das gar nicht, dass es ein Leben nach der Geburt gibt, weil die Nabelschnur schon jetzt viel zu kurz ist.

Der kleine Gläubige:
Doch, es geht bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.

Der kleine Skeptiker:
Es ist noch nie einer zurückgekommen von nach der Geburt. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Und das Leben ist eine einzige Quälerei. Und dunkel.

Der kleine Gläubige:
Auch wenn ich nicht so genau weis, wie das Leben nach der Geburt aussieht, jedenfalls werden wir dann unsere Mutter sehen und sie wird für uns sorgen.

Der kleine Skeptiker:
Mutter?!? Du glaubst an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?

Der kleine Gläubige:
Na hier, überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein.

Der kleine Skeptiker:
Quatsch! Von einer Mutter habe ich ja noch nie was gemerkt, also gibt es sie auch nicht.

Der kleine Gläubige:
Manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt. Ich glaube auf jeden Fall, dass unser eigentliches Leben erst dann beginnt!

(Danke an Kathrin aus Lübeck für dieses herrliche Gespräch!)

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Wer hat das schönste Herz?

Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte, dass er das schönste Herz in der ganzen Gegend habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten sein Herz, denn es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm.

Der Mann war sehr stolz auf sein schönes Herz und genoß das Bad in der Menge, die ihm laut zujubelte.

Da tauchte ein alter Mann in der Menge auf und sagte: "Ja, Dein Herz ist wirklich sehr schön. Aber meines ist noch um ein vielfaches schöner."

Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an. Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Aber sie passten nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken. An einigen Stellen waren tiefe Furchen. Ja ganze Teile fehlten sogar. Die Leute starrten ihn an. Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie.

 

Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz, sah dessen Zustand und lachte. "Du musst scherzen", sagte er, "dein Herz mit meinem zu vergleichen. Meines ist perfekt und ohne Makel, während deines ein Durcheinander aus Narben und Tränen ist."

 

"Ja", sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe, die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurück gegeben hat. Das sind die leeren Furchen. Liebe geben heißt manchmal auch, ein Risiko einzugehen. Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für diese Menschen empfinde. Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurück kehren werden und den Platz ausfüllen, den ich ihnen freihalte. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"

 

Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen. Er ging auf den alten Mann zu, griff nach seinem perfekten , jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an. Der alte Mann nahm das Angebot an, setzte es in sein Herz. Er nahm dann ein Stück seines alten, vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde des jungen Mannes Herzens. Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe des alten Mannes in sein Herz fließen. Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite. a.. Olowan


Die Welt als Spiegel

Es gab in einem fernen Land den Tempel der tausend Spiegel. Er lag hoch oben auf einem Berg und sein Anblick war gewaltig. Eines Tages kam ein Hund und erklomm den Berg. Er stieg die Stufen des Tempels hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel.

Als er in den Saal der tausend Spiegel kam, sah er tausend Hunde. Er bekam Angst, sträubte das Nackenfell, klemmte den Schwanz zwischen die Beine, knurrte furchtbar und fletschte die Zähne. Und tausend Hunde sträubten das Nackenfell, klemmten die Schwänze zwischen die Beine, knurrten furchtbar und fletschten die Zähne.

Voller Panik rannte der Hund aus dem Tempel und glaubte von nun an, dass die ganze Welt aus knurrenden, gefährlichen und bedrohlichen Hunden bestehe.

Einige Zeit später kam ein anderer Hund, der den Berg erklomm. Auch er stieg die Stufen hinauf und betrat den Tempel der tausend Spiegel. Als er in den Saal mit den tausend Spiegeln kam, sah auch er tausend andere Hunde. Er aber freute sich. Er wedelte mit dem Schwanz, sprang fröhlich hin und her und forderte die Hunde zum Spielen auf.

Dieser Hund verließ den Tempel mit der Überzeugung, dass die ganze Welt aus netten, freundlichen Hunden bestehe, die ihm wohlgesonnen sind.

...und wer von ihnen hat nun Recht?


Anleitung zu unglücklich sein

Ein Mann will ein Bild aufhängen. Den Nagel hat er, aber keinen Hammer.

Der Nachbar hat einen. Also beschließt er, hinüberzugehen und ihn auszuborgen.

Doch da kommt ihm ein Zweifel: Was, wenn der Nachbar mir den Hammer nicht leihen will? Gestern schon grüßte er mich nur so flüchtig. Vielleicht war er in Eile. Aber vielleicht war die Eile nur vorgeschützt, und er hat etwas gegen mich. Aber was nur?

Ich habe ihm doch nichts angetan; der bildet sich da etwas ein.

Wenn jemand von mir ein Werkzeug borgen wollte, ich gäbe es ihm sofort. Und warum er nicht? Wie kann man einem Mitmenschen einen so einfachen Gefallen ausschlagen?

Leute wie der Kerl vergiften einem das Leben. Und dann bildet er sich noch ein, ich sei auf ihn angewiesen. Bloß weil er einen Hammer hat.

Jetzt reicht’s mir wirklich. - Und so stürmt er hinüber, läutet, der Nachbar öffnet, doch noch bevor er “Guten Morgen” sagen kann, schreit ihn unser Mann an: “Behalten Sie doch Ihren Hammer, Sie Rüpel!”

(Paul Watzlawick)


Der Optimist und der Pessimist

Die Zwillinge glichen sich äußerlich wie ein Ei dem anderen, waren aber ansonsten grundverschieden. Wenn es dem einen zu heiß war, war es dem anderen zu kalt. Wenn einer sagte: „Der Fernseher ist zu laut“, verlangte der andere, dass die Lautstärke noch höher gedreht wurde.

Der auffälligste Unterschied aber war, dass der immer optimistisch und zuversichtlich war, und der andere immer schlecht gelaunt, miesepetrig und pessimistisch.

Als Weihnachten kam, wagte der Vater ein Experiment. Am heiligen Abend wartete er, bis sie eingeschlafen waren, und ging dann heimlich ans Werk. Nur um zu sehen was passiert, packte er das Zimmer des Pessimisten bis unter die Decke voll mit den schönsten Geschenken, mit Büchern, Spielzeug, Software und, und, und! Dem Optimisten legte er nur einen stinkenden Pferdeapfel ins Zimmer. Sonst nichts.

Am nächsten Morgen schaute der Vater zuerst ins Zimmer des Pessimisten. Er fand ihn laut heulend am Boden sitzen, inmitten der ganzen wundervollen Geschenke. „Warum heulst du?“, fragte der Vater.

Da schluchzte der Pessimist: „Erstens: weil meine Freunde neidisch sein werden; zweitens: weil ich die ganzen Gebrauchsanleitungen lesen muss, bevor ich mit den Geschenken was anfangen kann; drittens: weil ich für die meisten dieser Spielsachen ständig neue Batterien brauchen werde; und viertens: weil im Lauf der Zeit bestimmt ein paar von den Spielsachen kaputtgehen werden“.

Als der Vater dann ins Zimmer des Optimisten kam, hüpfte dieser vor Freude in großen Sprüngen um den Pferdeapfel herum. „Warum bist du so fröhlich“, fragte der Vater. „Ganz einfach“, antwortete der Sohn, „irgendwo im Haus muss ein Pony sein!“


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