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Letzte Aktualisierung 03.06.2017

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Ein persönlicher Brief an alle verletzten Herzen

Ich weiß, du empfindest gerade großen Schmerz. Du fühlst Dich verletzt - von einem Freund/ einer Freundin, von jemandem, dem Du vertraut hast.

Ich möchte dir eine Frage stellen:

Weißt Du noch, als Du dich entschieden hast!?

Wahrscheinlich nicht. Wahrscheinlich hast Du es schon lange vergessen. Und - wofür?

Damals, vor langer Zeit, hast Du eine Entscheidung getroffen. Vielleicht galt sie allein Dir, vielleicht wolltest Du vor allem anderen Seelen damit Hilfestellung bieten.

Du hast Dich entschieden - aus lauter Liebe in Deinem Herzen - Dich bereitwillig verletzen zu lassen. Dein Herz war und ist so groß, dass Du gesagt hast: "Hier bin ich - ich stehe Dir zur Verfügung - aus Liebe." Du warst bereit, unendlichen Schmerz zu ertragen - aus lauter Liebe.

Und ich möchte Dir dafür danken! Danke dafür, dass Du dieses Schicksal auf Dich genommen hast. Danke, daß Du dich bereit erklärt hast, mir zuliebe diese Aufgabe zu übernehmen.

Ich verbeuge mich voller Demut vor Dir in unendlicher Dankbarkeit.

Doch Freund, meine Freundin, wie ergeht es Dir dabei? So oft schon habe ich mich gefragt, ob Du nicht Gefahr läufst, Dich dabei völlig selbst zu vergessen. Ja dich sogar völlig aufzugeben.

 

Ich bitte Dich - ja ich flehe Dich an. Fang an, Dich selbst wieder zu sehen. Fang endlich an, Dich selbst wieder in den Arm zu nehmen. Fang an, diese unendliche Liebe, die Du mir entgegen brachtest, auch wieder für Dich selbst zu empfinden. Ich bitte Dich. Ja ich beschwöre Dich von ganzem Herzen.

Nimm Dich selbst wieder auf. Manchmal habe ich das Gefühl, dass Du mir soviel gegeben hast, daß da gar nichts mehr für Dich selbst übrig blieb. Bei all`Deiner Liebe, die Du mir gabst, ist Dir selbst das Herz gebrochen.

Und ich sehe Dein verzweifeltes Bemühen. Aus dem Loch, in das Du dich selbst begeben hast - mir zuliebe - wieder heraus zu kommen.  Für mich bist Du in den Abgrund gesprungen. Und nun hängst Du selbst dort.

Und manchmal habe ich das Gefühl, dass Du selbst die helfende Hand, die Du anderen so oft gereicht hast, nicht annehmen kannst.

Irgendwann hast Du angefangen, eine Ahnung zu bekommen. Vielleicht hat Dir jemand gesagt: "Fang an, Dich selbst wieder zu lieben." Und Du hast begonnen, Dich zu erinnern. Tief in Dir keimt da diese Ahnung auf. Doch Du hast es verlernt.

In Deiner unendlichen Hingabe für mich hast Du dich selbst völlig vergessen. Ja verlernt, dich selbst in den Arm zu nehmen. In den Arm, den Du mir die ganze Zeit völlig selbstlos gereicht hast.

Und nun, da ich wieder stark bin versuche ich Dir, meine Hand zu reichen. Doch Du siehst sie nicht. Ja manchmal habe ich sogar das Gefühl, Du siehst nicht die liebende Hand. Du siehst nur den Schatten, der auf Dich zukommt. Und all die schrecklichen Erinnerungen an die Vergangenheit kommen wieder hervor. Du siehst den Schatten - nicht die liebende Hand.

Und die Angst und der Schmerz kommen wieder hoch. Wild schlägst Du meine Hand zurück. Die ich Dir in all` der - begrenzten Liebe, derer ich fähig bin - gereicht.

Ja ich sehe die Angst und den Schrecken der Jahre in Deinen Augen. Und es tut mir so weh. Ich reiche Dir meine Hand. In Liebe. Aber ich kann Dir nicht versprechen, dass sie in der Lage sein wird, Dich wirklich zu tragen.

So gerne würde ich es, aber ich weiß nicht, ob meine Kraft das wirklich zulassen wird. Bitte verzeih`. Aber bitte schlage sie auch nicht aus.

Ich sehe, wie Du in völliger Hingabe (oder ist es mehr Verzweiflung?) Dich immer wieder auf den Gedanken: "Ich liebe mich!" konzentrierst. Du bist Dir darüber bewußt geworden, wie wichtig es ist, Dir selbst endlich wieder das zu geben, was Du anderen immer gegeben hast und Dir selbst immer verwehrt.

Und ich sehe Deinen Kampf. Mein Herz blutet, wenn ich sehe, wie Du dich in den Schlaf singst. Es ist gut so. Es ist gut, dass Du das tust.

Und doch fühlt es sich so hart an. Du singst dich in den Schlaf und ich sehe das Lächeln, dass Deine Lippen umspielt. Ich bin bei Dir - doch Du siehst mich nicht. Du bist in Deiner Welt. Es ist so wichtig für Dich.

Immer noch glaubst Du, dass Du  nur in dieser Welt Schutz und Trost findest. Doch siehst Du auch das Licht um Dich herum?

Kannst Du sie sehen - all die anderen verletzten Seelen um Dich herum?

Ja, ich verstehe Dich. Du musst genau das tun. Es hat Dich immer gerettet.  Du weißt es aus eigener Erfahrung so gut - wie verletzlich ein offenes Herz macht. Immer wieder neu hast Du es mir bewiesen. Immer wieder neu hast Du es erlebt. Und ich weiß, dass Du das nie wieder erleben möchtest. Der Schmerz ist so groß!

Also flüchtest Du dich in Deine Welt. In die Welt Deines Heilseins. Du schließt die Augen. Errichtest die Mauern des Schutzes um Dich herum. Und singst das Mantra der Liebe. Trost, Trost, Trost. Ich brauche soviel. Und du wiegst Dich in den Schlaf.

Doch siehst Du die liebende Hand, die sich Dir entgegen streckt? Deine Augen sind immer noch geschlossen.

Und es ist gut so. Ja, ich erkenne es ist gut. Singe Dich in den Schlaf, mein Engel. Geb` Dir, was Du brauchst. Sing`das Lied der Liebe.

Eines Tages wirst Du erkennen, dass Gott, Dein Gott nicht dort oben in den Wolken ist, so weit weg. Eines Tages wirst Du deine Augen öffnen. Die Tränen werden versiegt sein und auf einmal erkennst Du, dass es nur der Schatten war.

Du wirst ihn vor Dir sehen, klar und von Angesicht zu Angesicht. Und Du wirst wissen, dass Du angekommen bist.

In vollkommener Liebe wirst Du auch Deine Verletzung annehmen und Deine Angst. Und vielleicht bist Du sogar bereit, Deine Verletzlichkeit ganz neu zuzulassen.

Liebevoll, wirst Du Dein Herz voller Narben ganz weit öffnen. Und Du wirst es mir entgegen halten. Voller Vertrauen.

Du wirst wissen, dass es nicht die letzte Narbe ist, die es davon getragen hat. Weil du erkannt hast, dass es durch jede Narbe, die es davon trägt immer noch schöner und edler wird.

Du wirst aufgehört haben, den Schatten zu bekämpfen. Und Du wirst erkannt haben, dass all` diese Narben nur eine Illusion sind. Du wirst erkannt haben, dass Du nur gegen Schatten gekämpft hast.

Oh, ich liebe Dich. Ich liebe Dich so sehr und es tut so gut, in Deine klaren, offenen Augen zu sehen. Frei von Angst und Schmerz.

Mit weit offenem Herzen werden wir uns begegnen. Im Wissen, dass uns nichts wirklich verletzen kann.

Und dann werden wir ihn vollenden, den Tanz des Lebens, den Tanz unserer unendlichen Liebe.

Und unsere Liebe wird frei und unbefangen sein. Unsere Herzen grenzenlos.

Vollkommene Liebe.

Namaste


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